Die Dynamik des Preiswachstums auf dem bulgarischen Immobilienmarkt

Im vergangenen Jahr sind die Immobilienwerte in Bulgarien um 14 % gestiegen. Diese Zahl ist zwar niedriger als im Jahr 2023, aber immer noch recht hoch. In verschiedenen Städten des Landes steigen die Preise weiterhin in einem stetigen, aber moderaten Tempo. In Sofia, Stara Zagora und Plovdiv zum Beispiel sind die Kosten pro Quadratmeter um 7-7,5 % gestiegen.
Die Verlangsamung des Preisanstiegs begünstigt den Anstieg der Nachfrage, da sich die Käufer sicherer fühlen und keine großen Sprünge befürchten. In einigen Regionen ist jedoch ein dynamischerer Preisanstieg zu verzeichnen. In Sliwen zum Beispiel sind die Immobilienpreise im Laufe des Jahres um mehr als 20 % gestiegen. Gleichzeitig sind die Küstenstädte, in denen der Preisanstieg langsamer verläuft, für Investoren noch attraktiver geworden.
Weitere Veränderungen ergeben sich aus den neuen Bedingungen für die Vergabe von Hypothekarkrediten in Bulgarien: Die Banken vergeben jetzt Darlehen in Höhe von höchstens 85 % des Immobilienwerts, wobei die monatlichen Zahlungen 50 % des Einkommens des Kreditnehmers nicht übersteigen dürfen und die maximale Laufzeit 30 Jahre beträgt. Diese Maßnahmen eröffnen neue Möglichkeiten für Käufer und verringern die Risiken.
Der Großteil der Transaktionen findet im mittleren Preissegment statt - überwiegend Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen. Im Jahr 2025 konzentriert sich die Nachfrage zunehmend auf die Städte, was durch die Daten für Varna und Burgas bestätigt wird. Das Interesse an Immobilien in den Außenbezirken bleibt jedoch stabil.